Während eines Anfalls behandeln wir die Epilepsie durch Akupunktur an den Punkten LG 26 (rén zhōng), LG 20 (bǎi huì), Di 4 (hè gǔ) und Ma 40 (fěng lóng) mit starker Stimulation der Nadeln. Die Nadeln bleiben dabei nicht liegen.
Im Status epilepticus werden die Punkte LG 1 (cháng qiáng) und N 1 (yǒng quǎn) akupunktiert.
Im Intervall hingegen behandeln wir mit Akupunktur an den Punkten Gbl 20 (fěng chí), LG 16 (fěng fǔ), , Bl 18 (gān shū), N 6 (zhäo häi), Pk 6 (zhào hǎi), H 7 (shén mén), Di 4 (hè gǔ), Le 3 (tài chōng), Ma 40 (fěng lóng), und MP 6 (sān yīn jiāo).
Alle Punkte werden abwechselnd angewendet und nur leicht stimuliert. Man lässt die Nadeln 30 Minuten liegen.
Fallbeispiel
Ein 16jähriger Schüler litt seit drei Jahren an Epilepsie. Die Erkrankung begann mit einer plötzlich auftretenden Bewusstlosigkeit, Krämpfen, Schaum vor dem Mund, Kiefersperre und nach oben fixierten Augen. Der erste Anfall dauerte eine halbe Stunde. Anschließend normalisierte sich sein Zustand.
Von diesem Zeitpunkt an kam es alle zehn Tage zu einem Anfall. Alle bisher verwendeten Medikamente brachten keine Besserung. Wir akupunktierten täglich an den Punkten Pk 6 (nèi guān), H 7 (shén mén), , LG 20 (bǎi huì), Gbl 20 (fěng chí) und Ma 40 (fěng lóng). Nach mehr als zehn Tagen bekam der Patient keinen Anfall mehr. Dann behandelten wir nur noch einmal alle zwei Tage. Bei der Nachuntersuchung nach einem Jahr gab er an, keinen Anfall mehr gehabt zu haben.























































































































































































































































































































































