- Ma 4 (dì cāng) in Richtung Ma 6 (jiá chě), Di 4 (hè gǔ), tài yáng, 3E 17 (yì fěng)
- Di 20 (yíng xiāng) in Richtung 3E 18 (chì mài), Lu 7 (liè quě), Bl 2 (zǎn zhú), Gbl 20 (fěng chí)
Fallbeispiel
Eine 25jährige Lehrerin klagte über Empfindungslosigkeit im Gesicht sowie steifen und schmerzhaften Nacken, nachdem sie sich vor vier Tagen erkältet hatte. Ihr Mund war nach der rechten Seite verzogen. Ihr linkes Auge konnte nicht völlig geschlossen werden. Sie hatte abgeflachte Stirnfalten, eine steife Zunge, eingeschränktes Geschmacksempfinden, Schwierigkeiten beim Schlucken und konnte Speisen nicht gut im Mund behalten. Sogar ihre Nase wich nach rechts ab. Auch Luft und Wasser entwichen aus ihrem Mund. Sie sprach schlecht, und das Mastoid schmerzte. Ihre Zunge war pinkfarben mit dünnem weißem Belag, der Puls eng und gespannt (jǐn xián). Die Patientin wurde mit der oben angegebenen Behandlungsweise therapiert. Nach drei Sitzungen konnte sie die Augen gut schließen und das Gefühl in ihrem Gesicht war gebessert. Die Schmerzen im Mastoid waren verschwunden, und die Stirnfalten wieder vorhanden. Nur eine leichte Verziehung war noch zu sehen, wenn sie lachte. Nach weiteren vier Sitzungen war sie geheilt.BUCHEMPFEHLUNGEN
Kirschbaum, Barbara
Handbuch Zungendiagnostik
Die Zungenzeichen in der Chinesischen Medizin
Die Zungendiagnostik ist wesentlicher Bestandteil einer vollständigen Chinesischen Diagnose. Sie ist wichtig für eine zielführende therapeutische Entscheidung und vor allem für die prognostische Beurteilung des Krankheitsverlaufs. Die Zungenzeichen geben außerdem Aufschluss über konstitutionelle und energetische Stärken und Schwächen des Patienten.























































































































































































































































































































































