Man benutzt 28 G dünne 0,5 cùn lange Nadeln. Die Finger des Patienten werden mit dem linken Daumen gehalten, die Haut wird desinfiziert. Die Nadel wird mit dem rechten Daumen und Zeigefinger gehalten, der Punkt akupunktiert und dann gequetscht, bis sich Flüssigkeit entleert.
Man akupunktiert an jedem zweiten Tag. Sieben Behandlungen bilden einen Therapiezyklus. Bei jeder Behandlung wechselt man die Seiten und akupunktiert immer nur eine Seite.
An den Zusatzpunkten benutzt man 28 G dünne und 1 bis 1,5 cùn lange Nadeln. Sie werden nach dem Einführen etwa 30 Sekunden bis eine Minute lang schnell gedreht und dann gleich wieder herausgezogen.
Fallbeispiel
Ein 18 Monate altes Mädchen war sehr nervös und hatte ein explosives Temperament. Die Ursache lag in falscher Ernährung. Manchmal aß sie sehr viel. Ihr Haarwuchs war spärlich, sie roch aus dem trockenen Mund. Ihr Gesichtsausdruck war fahl und sie wirkte ausgezehrt. Bisher konnte ihr nicht geholfen werden.
Sie wurde an den Punkten sì fèng akupunktiert, außerdem wurden akupunktiert: Ma 36 (zú sān Iǐ), um ihre Abwehrkräfte zu verbessern, und Ma 25 (tiān shū) zur Regulierung der Magen-Darm-Funktion, H 7 (shén mén) zur Beruhigung und MP 5 (shāng qiū) zur Kräftigung der Milz.
Nach einem Behandlungszyklus wurde ihre Nervosität weniger. Nach einem weiteren Zyklus war die ganze Symptomatik gebessert. Als sie später nachuntersucht wurde, hatte sie rote Wangen, und es ging ihr immer besser. Alle Symptome verschwanden.























































































































































































































































































































































